Rheumatologische und Autoimmundiagnostik

Die Autoimmundiagnostik umfasst neben allgemeinen Entzündungsparametern eine gezielte Bestimmung von Autoantikörpern (AAk), die in der Regel aus klinisch diagnostischen Gesichtspunkten (z.B. Organzuordnung) hergeleitet sein sollte. Zusätzlich ist bei einigen Autoimmunerkrankungen die Bestimmung typischer, damit assoziierter HLA-Allele differentialdiagnostisch anwendbar.
Autoantikörper haben einen hohen Stellenwert in der Diagnostik von Autoimmunerkrankungen, da sie eine vielseitige klinische Relevanz haben. Sie können als diagnostische, prädiktive, prognostische und/oder als Aktivitäts-Marker herangezogen werden. Zu unserem etablierten Methodenspektrum gehören neben dem Immunofluoreszenztest (IFT) auch Enzymimmunoassays (ELISA), Lineblots sowie Westernblots zur Autoantikörper-Differenzierung.  

  • Umfassendes Analysenspektrum für Autoantikörper bei klassischen, aber auch seltenen Autoimmunerkrankungen
  • Labordiagnostik zum Nachweis von systemischen Autoimmunerkrankungen wie rheumatoider Arthritis, Kollagenosen, Antiphospholipid-Syndrom, ANCA-assoziierten Vaskulitiden
  • Labordiagnostik zum Nachweis von Autoantikörpern bei organspezifischen Autoimmunerkrankungen mit Beteiligung von Magen, Darm, Leber, Pankreas, Herz, Niere, Lunge, Haut, Schilddrüse, Nebenniere, Nervensystem oder Muskeln
  • Bestimmung von Autoantikörpern im Rahmen von immunologischen Erkrankungen wie der Zöliakie
  • Nachweis von Autoantikörpern im Rahmen paraneoplastischer Syndrome
  • Bestimmung von Autoantikörpern bei Diabetes mellitus Typ 1 und/oder LADA (late onset autoimmune diabetes in the adult)

Aktuelles in der Rheumatologische und Autoimmundiagnostik

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