FAQ

Häufige Fragen von Patienten zur Befundabfrage

Sie haben Fragen rund um Ihre Befundabfrage beim Medizinischen Labor Ostsachsen?

Wir haben Ihnen die häufigsten Fragen und Antworten zusammengestellt:

Nein.

Wir arbeiten alles der Reihe nach ab. Sollte es absehbar zu längeren Verzögerungen kommen, werden wir priorisieren. Vorrang haben Proben stationärer und ambulanter Patienten.

Die Anzahl der Abrufe für Ihren Befund ist nicht limitiert. 

Sie können Ihren Befund bis zu vier Wochen nach Erstellung herunterladen. 

Wenn Sie Ihre PatID verloren haben, können wir Ihnen den Befund elektronisch (Abruf, E-Mail, etc.) aus Datenschutzgründen nicht zur Verfügung stellen. Wenden Sie sich in diesem Fall bitte an die einsendende Stelle. 

Alternativ können Sie sich Ihren Befund zu unseren Öffnungszeiten auch in unserem Labor abholen. Bringen Sie hierfür bitte einen Lichtbildausweis, z. B. Personalausweis mit.

Alle von uns verwendeten Testsysteme erfassen auch die neue Omikron-Variante.

Die Abarbeitung einer PCR ist ein sehr personal-, geräte- und zeitintensiver Prozess. Dies ist mit der Auswertung eines oder mehrerer Schnelltests in keiner Weise vergleichbar. Hinzu kommen viele gesetzliche Regelungen, die eingehalten werden müssen und den Prozess zusätzlich verzögert.

Der Prozess beginnt bereits damit, dass die Probe von der abnehmenden Stelle, z. B. Arztpraxis, Testzentrum, etc. erst zu uns ins Labor gebracht werden muss. Dies kann(!) je nach Entfernung, Erreichbarkeit, Wochentag auch über 24 Stunden dauern.

Wir haben in unseren Laboren mehrere PCR-Teststrecken etabliert. Diese sind mit einer limitierten Kapazität (Durchsatz pro 24 h) versehen. Aktuell bekommen wir eine sehr, sehr viel höhere Anzahl an Abstrichen für die Corona-PCR eingereicht als z. B. im Sommer dieses Jahres.

Durch Optimierung von Prozessabläufen konnten wir unsere Kapazität kurzfristig steigern. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter arbeiten seit Wochen und Monaten über ihrer Belastungsgrenze!

Daneben gibt es auch Ereignisse, die die tägliche Kapazität verringern. Diese sind zum Beispiel

  • Geräteausfall

  • Ausbleibende Lieferung von Reagenzien, Plastik, etc.

  • Ausfall von Mitarbeitern durch Krankheit, Überlastung, Quarantäne, fehlende Kinderbetreuung, etc.

Schlimm wird es, wenn mehrerer dieser Ereignisse zeitgleich eintreten.

All dies kann zu Verzögerungen Ihrer Befunde führen. Diese Ereignisse sind vorher nicht absehbar.

Wir arbeiten alle ankommenden Abstriche der Reihe nach ab.

Nachfragen nach dem Bearbeitungsstand Ihrer Probe, z. B. telefonisch oder per E-Mail bringen keine Beschleunigung der Abarbeitung! Im Gegenteil – dies verzögert die Prozesse, da wir mit der Beantwortung dieser Mails beschäftigt sind.

Das bedeutet, dass Ihr Abstrich noch nicht in unserer Software registriert wurde. Dies kann unterschiedliche Gründe haben.

  1. Ihr Abstrich ist noch auf dem Weg zu uns. Zwischen Probennahme und Eintreffen bei uns im Labor können teilweise > 24 h vergehen!

  2. Ihr Abstrich ist bereits bei uns im Labor eingetroffen, jedoch noch nicht in unserer Software registriert.

Bitte haben Sie noch ein wenig Geduld und probieren den Abruf später.

In den meisten Fällen wurde ein falsches Geburtsdatum eingegeben. Es ist sehr wichtig, dass Sie auf die korrekte Eingabe des Geburtsdatums achten.

Das Geburtsdatum muss in der Form TT.MM.JJJJ, z. B. 01.01.1990 eingegeben werden.

Bitte achten Sie auch darauf, das Geburtsdatum und nicht das Abnahmedatum einzugeben.

Die Daten werden uns von der jeweiligen Abnahmestelle, z. B. Arztpraxis, Testzentrum, etc. übermittelt.

 

Sowohl bei der abnehmenden Stelle als auch bei uns im Labor können Fehler bei der Datenerfassung, z. B. bei Ihrem Geburtsdatum auftreten.

 

Zur Korrektur Ihres Geburtsdatums senden Sie uns bitte eine E-Mail mit folgenden Angaben / Dokumenten

  • PatID

  • Name, Vorname und Geburtsdatum der getesteten Person

  • Ort und Zeitpunkt der Probennahme

  • Ihre Krankenversicherungskarte (Vorder- und Rückseite) oder ein alternatives Identifikationsdokument, aus dem das Geburtsdatum zu ersehen ist an info@labor-ostsachsen.de

Darüber hinaus ist es möglich, dass Sie von der abnehmenden Stelle, z. B. Arztpraxis, Testzentrum, etc. ein falsches Kärtchen mit einer nicht zu Ihnen gehörigen PatID erhalten haben.

In diesem Fall erhalten Sie von uns einen Hinweis hierüber. Wenden Sie sich dann bitte an die abnehmende Stelle.

Das Geburtsdatum wurde zu oft falsch eingegeben.

Zur eventuellen Korrektur Ihres Geburtsdatums sowie nochmaligen Freischaltung Ihrer PatID senden Sie uns bitte eine E-Mail mit folgenden Angaben / Dokumenten

  • PatID

  • Name, Vorname und Geburtsdatum der getesteten Person

  • Ort und Zeitpunkt der Probennahme

  • Ihre Krankenversicherungskarte (Vorder- und Rückseite) oder ein alternatives Identifikationsdokument, aus dem das Geburtsdatum zu ersehen ist

an info@labor-ostsachsen.de

Bitte stellen Sie sicher, dass Ihr Betriebssystem sowie der pdf-Viewer auf dem jeweils aktuellen Stand sind. Sollte sich die Datei dennoch nicht öffnen lassen, probieren Sie den Abruf bitte nochmals mit einem anderen Endgerät.

In diesem Fall senden Sie uns bitte eine E-Mail an info@labor-ostsachsen.de mit den folgenden Angaben:

  • PatID

  • Ort und Zeitpunkt der Probennahme

Wir geben auf unseren Befunden keinen Ct-Wert an. Dies hat verschiedene Gründe.

1. Ein Abstrich ist kein standardisiertes Material. Je nach Art des Tupfers und Art der Entnahme kann die nachgewiesene Virusmenge um den Faktor 1000 und mehr schwanken.

2. Ein hoher Ct-Wert lässt nicht zwingend auf eine niedrige Infektiosität schließen. So ist der Ct-Wert häufig in der Frühphase noch hoch, die Viruslast steigt dann in den ersten Krankheitstagen aber möglicherweise an. Bestes Beispiel aus den Medien ist die gemeldete Infektion des Fußballprofis Haidara von RB Leipzig, der aufgrund eines hohen Ct-Wertes zunächst als nicht infektiös eingestuft wurde und 2 Tage später doch einen niedrigen Ct-Wert hatte.

3. Es ist nicht selten, dass eine niedrige Viruslast im Rachen vorliegt, aber eine hohe Viruslast in den tiefen Atemwegen. Ein hoher Ct-Wert im Rachen sagt hier gar nichts aus.

4. Die unterschiedlichen Testsysteme haben ganz andere Ct-Werte bei der gleichen Probe, einige Systeme geben gar keine Ct-Werte aus. Wir selbst verwenden, je nach Verfügbarkeit im Medizinischen Labor Ostsachsen, 6 verschiedene molekularbiologische Teste. Bei der gleichen Probe ist es nicht ungewöhnlich, dass die Ct-Werte zwischen 28 und 36 schwanken. Ein Testsystem gibt sogar keine Ct-Werte aus.

5. Der Ct-Wert alleine würde zu keinen Mehrerkenntnissen führen.

6. Weiterhin ist die Auskunft gesetzlich unzulässig.

Begründung:

Nach § 9 Absatz (1) Medizinprodukte-Betreiberverordnung (MPBetreibV) müssen alle Personen, die laboratoriumsmedizinische Untersuchungen durchführen, ein Qualitätssicherungssystem nach dem Stand der medizinischen Wissenschaft und Technik zur Aufrechterhaltung der erforderlichen Qualität, Sicherheit und Leistung bei der Anwendung von In-vitro-Diagnostika sowie zur Sicherstellung der Zuverlässigkeit der damit erzielten Ergebnisse einrichten und aufrechterhalten.

In der Rili-BÄK Teil A ist dieser Stand niedergelegt. Deshalb heißt es in der vorgenannten Rechtsvorschrift weiter, dass eine ordnungsgemäße Qualitätssicherung vermutet wird, wenn Teil A der Rili-BÄK eingehalten wird. Diese Vermutungswirkung ist eine u. a. im Medizinprodukterecht etablierte mittelbare Festlegung von Vorgaben.
 

Die Rili-BÄK unterscheidet in Teil A Nr. 3 die Begriffe Qualitative Untersuchung und Quantitative Untersuchung. Nach Rili-BÄK Teil A Nr. 6.2.2 dürfen Labore nur validierte Untersuchungsverfahren einsetzen.

Unser Labor hat ein Zertifikat für eine Qualitative SARS-CoV-2(RNA) Untersuchung.

Eine quantitative Ergebnisermittlung, z. B. die eines Ct-Wertes, ist somit nach Rili-BÄK Teil A Nr. 6.3.1 unzulässig.

Die Abstriche vom Wochenende erhalten wir in aller Regel erst am darauffolgenden Montag.
Bitte haben Sie Verständnis, dass es zu Verzögerungen aufgrund der Vielzahl an Proben kommen kann.

Die vorliegende Variante wird nur bei expliziter Anforderung durch die abnehmende Stelle ausgetestet.

Aus datenschutzrechtlichen Gründen dürfen wir keine Befunde per E-Mail übersenden.

Unser Labor ist auf Instagram und Facebook vertreten. Wir werden Sie dort mit aktuellen News und Bildern auf dem Laufenden halten.

Folgen Sie uns!

Dann kontaktieren Sie uns unter info@labor-ostsachsen.de unter Nennung der folgenden Angaben:

  • PatID

  • Name, Vorname und Geburtsdatum der getesteten Person

  • Ort und Zeitpunkt der Probennahme

Unvollständige Anfragen können wir nicht beantworten!